In dieser Woche stand unsere Schule ganz im Zeichen der „Woche der Demokratie“. Alle Klassen setzten sich intensiv mit der Frage auseinander, was Demokratie bedeutet und wie sie im Schulalltag gelebt wird. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Leben und Wirken von Friedrich Ebert, dem Namensgeber unserer Schule. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, warum er eine wichtige Rolle in der deutschen Demokratiegeschichte spielt. Außerdem wurde die deutsche Nationalhymne gemeinsam gesungen und inhaltlich besprochen.
In den ersten Klassen wurde zudem der Klassenrat eingeführt. Die Kinder lernten, wie sie ihre Anliegen äußern, gemeinsam Entscheidungen treffen und Konflikte fair lösen können. Die zweiten Klassen beschäftigten sich vertieft mit Kinderrechten und Pflichten. Die Kinder gestalteten Plakate zu den verschiedenen Rechten sowie Brillen, auf denen jeweils das Recht zu sehen ist, das ihnen persönlich am wichtigsten ist. Jede Brille sendet damit eine klare Botschaft an Erwachsene: „Schau hin! Das ist mein Recht!“. Auch die dritten und vierten Klassen setzten sich mit Grund- und Kinderrechten auseinander. Die vierten Klassen vertieften ihr Wissen dazu in einem Workshop des Marchivums.
Den gelungenen Abschluss dieser besonderen Woche bildete am Freitag eine gemeinsame FESKO. Der Chor eröffnete die Grundschulversammlung mit dem Lied „Ich bin anders als du…“. Gruppenweise erhoben sich die Kinder von ihren Sitzplätzen und sangen mit, wodurch sie die Botschaft des Liedes lebendig machten. Die KIKO stellte eine aktuelle Umfrage zur Gestaltung der Mittagspause vor und die zweiten Klassen präsentierten ihre selbst gestalteten Plakate. Außerdem begeisterten unsere Erstklässlerinnen und Erstklässler aus der Sprachfit-AG das Publikum mit einem einstudierten Rap.
Die Woche der Demokratie zeigte eindrucksvoll, wie lebendig Mitbestimmung, Vielfalt und gegenseitiger Respekt an unserer Schule gelebt werden.